Sun Yat Sen Nanyang Gedenkhalle
Die Sun Yat Sen Nanyang Gedenkhalle ist heut ein Museum, in Gedenken an Dr. Sun Yat Sen, in Singapur. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude und wurde 1880 von dem Geschäftsmann Boey Chuan Poh erbaut und war die Villa für seine Geliebte. Der ursprüngliche Name war Bin Chan House. 1905 wurde die Villa verkauft und wurde später an Sun Yat Sen für seine revolutionären Entdeckungen übergeben. Während der japanischen Besatzung von Singapur war die Villa das Kommunikationszentrum der Japaner.
In den frühen 1950er Jahren wurde das Gebäude an die chinesische IHK in Singapur übergeben. 1965 wandelte die Kammer es in einen Ort von historischem Interesse um und benannte es, nach einer großen Renovierung, Sun Yat Sen Villa. 1997 wurde die Villa geschlossen und nach einer Restauration im November 2001 als Sun Yat Sen Nanyang Gedenkhalle wiedereröffnet. Die Gedenkhalle beherbergt eine Sammlung von rund 50 Gemälden, Kalligrafien und Skulpturen. Ein besonderes Highlight ist eine 2 Meter große Wandmalerei, welche eine Spannweite von 60 Metern, auf der Rückseite des Gebäudes, hat und die Geschichte Singapurs von 1840 bis 1940 zeigt. In dem zum Museum gehörenden Garten, befinden sich mehrere Bronzestatuen. Unter anderem eine von Dr. Sun, welche ein Meter große, auf einem Stuhl sitzende Skulptur ist. In der zweiten Ebene des Museums sind Öl- und Aquarell Malereien, sowie kalligrafische Werke von Künstlern aus Singapur und China ausgestellt. In der Sun Yat Sen Gedenkhalle sind auch Fotografien, Artefakts und Audio-visuelle Geräte ausgestellt, welche die Geschichte über Dr. Sen' s Erfolg in Südost Asien erzählen. Das ganze Museum ist in verschiedene Galerien unterteil. Hierzu gehören beispielsweise die Nanyang Galerie, die Halle der Klugheit, die Galerie der Bemühungen oder die Halle des Friedens. Vor allem Touristen und Studenten besuchen das Museum und es zählt rund 2.000 Besucher pro Monat.
