Botanischer Garten
1822 wurde in Singapur der Botanische Garten Singapurs an der Cluny Road eröffnet. Vorrangig wurde er zum experimentellen Anbau von Nutzpflanzen, vom Gründer des modernen Singapur uns eifrigen Naturforscher, Sir Stamfort Raffles, gegründet. Die Hauptaufgabe des Gartens war das Auswerten des Ackerbaus, das Ernten der Feldfrüchte, welche für die Wirtschaft von Bedeutung war und die Gewinnung von Obst, Gemüse, Gewürzen und anderen Rohstoffen. 1829 wurde der erste Garten geschlossen. Etwa 30 Jahre später wurde der Botanische Garten wieder dargeboten wurde, als die Agri Horticultural Society 52 Hektar Land in Taglin von der kolonialen Regierung, im Austausch für das Land am Boat Quay, erhielt. Laurende Niven wurde zur Beaufsichtigung und als Landschaftsdesigner eingestellt, um die wesentliche Anpflanzung zu bewachen und Plantagen und das Gewirr von Regenwäldern in eine öffentliche Grünanlage zu verwandeln. Das heutige Aussehen des Botanischen Gartens ist weitestgehend das Design von Niven.
1877 kamen die ersten Kautschuk Setzlinge in den Garten und 1878 wurde der Naturforscher Henry Nicholas Ridley Direktor und führte den Kautschukanbau ein. Zwischen 1942 und 1945, während der japanischen Besatzung von Singapur, übernahm ein Professor der Tohoku Imperial University die Kontrolle des Botanischen Gartens. Nach dem Krieg wurde der Garten wieder an die Briten übergeben.
n dem Garten gibt es mehr als eine halbe Millionen Pflanzenarten. Die Besonderheit sind die Orchideen, denn nirgendwo auf der Welt gibt es eine größere Sammlung. Im Park befinden sich 20.000 Orchideen. Zu den Sehenswürdigkeiten im Botanischen Garten gehören unter anderem auch der tropische Regenwald mit einer Größe von sechs Hektar und ist älter als der eigentliche Park. Im Evolution Garten kann man die geschichtliche Entwicklung des pflanzlichen Lebens auf der Erde. Der Garten verfügt über drei Seen beispielsweise der Symphony Lake, an welchem die Shaw Foundation Symphony Stage an Wochenenden kostenlose Konzerte gibt.
